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AvD warnt Karnevalsjecken: Nur Narren fahren betrunken



AvD warnt Karnevalsjecken: Nur Narren fahren betrunken

© Allianz

20.02.2012 - Nicht nur im Rheinland sind jetzt die Narren los. Deshalb appelliert der Automobilclub von Deutschland (AvD) alle Faschingsbegeisterten, bis zum Aschermittwoch die Autoschlüssel und das Auto zu Hause zu lassen. Wer öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen nutzt, kann ausgelassen feiern, wird nicht zum Sicherheitsrisiko und muss keine Konsequenzen fürchten – Feiern mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung.

Nur nüchtern und unmaskiert ans Steuer! Wer’s dennoch tut, riskiert einiges: Überwiegend selbst für den Schaden am gefahrenen Fahrzeug aufkommen müssen betrunkene Autofahrer, die einen Unfall verursachen. In jedem Fall verstößt der Kraftfahrer "grob fahrlässig" gegen seine Pflichten als Fahrzeugführer oder es ist ihm sogar "Vorsatz" vorzuwerfen – dann muss die Versicherung überhaupt nicht haften. Der wichtigste Grund, am Faschingswochenende das Auto stehen zu lassen, ist jedoch, weder sich noch andere zu gefährden. Schon geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen das Koordinationsvermögen, die Aufmerksamkeit nimmt ab, die Reaktionszeit verlängert sich und dementsprechend steigt das Unfallrisiko.
Was viele noch nicht wissen: Bereits ab 0,3 Promille droht Führerscheinverlust demjenigen, der in einen alkoholbedingten Unfall verwickelt ist oder etwa durch schlangenförmige Fahrweise auffällt. Mindestens einen Monat auf seinen Führerschein verzichten muss, wer 0,5 Promille im Blut hat – hinzu kommen mindestens vier Punkte in Flensburg plus 500 Euro Bußgeld. Wiederholungstäter haben mit härteren Strafen zu rechnen. Absolute Narren, die sich mit 1,1 Promille oder mehr ans Steuer setzen, geben die Fahrerlaubnis für mindestens ein halbes Jahr ab und riskieren empfindlich hohe Geldstrafen. Hier wird der Narr zum echten Deppen. Deshalb empfiehlt der AvD als Motto für die kommenden Tage: Nur Narren fahren betrunken – Faschingsbegeisterte sind "Auto-abstinent".

Maskiert sollte man sich übrigens ebenfalls nicht ans Steuer setzen. Insbesondere Masken, die das Gesicht gänzlich bedecken oder auch die für Piraten obligatorischen Augenklappen können die Sicht erheblich einschränken oder den Fahrer behindern und sind deshalb tabu. Auch das Gehör darf nicht beeinträchtigt sein – sonst droht ein Verwarnungsgeld von 10 Euro. Aber auch ausgelassene und angetrunkene Mitfahrer können einen nüchternen und unverkleideten Fahrer erheblich ablenken und so das Unfallrisiko erhöhen.

Faschingsumzüge schränken Parkmöglichkeiten massiv ein. Darüber hinaus rät der AvD, in den kommenden Tagen beim Parken die Augen aufzuhalten. Diverse Straßen oder gar Stadtviertel sind für Faschingsumzüge gesperrt. Wer diese Parkverbotsschilder übersieht oder missachtet und sein Fahrzeug während eines Umzugs dort abstellt, muss damit rechnen, dass sein Auto kostenpflichtig abgeschleppt wird. Zum Kater am Aschermittwoch kommt dann nicht selten noch eine saftige und garantiert humorlose Rechnung.

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